Abgeschickt von Jan am 23 Januar, 2006 um 19:14:03
Hallo,
ich weiß, daß dies nicht das Forum für Digitalchipkunde ist und weiß das zu schätzen, will auch gleich meine eigentliche Frage stellen, bin nur im Moment noch sehr verwirrt!
Ich wurde vorhin von "meinem" Fotohändler belehrt, daß es für den "Normalverbrauchermarkt" - auf den professionellen sind wir nicht eingegangen - für Digitalkameras nur zwei Hersteller für Chips gibt (wie heißen die? CCD? Also das, was man sonst Film nennt :-D ) nämlich Sony, die den kompletten Markt versorgen und Panasonic, deren Chips wohl rauschen. Kodak genauso wie Fuji und alle anderen AUCH verbauen also Sony Chips. Diese Vorstellung zerstört mein komplettes digitales Weltbild, das bislang davon ausging, daß zB Kodak den Chip für die Leica R8 und R9 Digitalrückteile herstellt. Hat es dann aber doch nicht? Oder hat Kodak für das Rückteil doch einen Chip entwickelt, aber für die "Normalverbrauchermodelle" nicht?
Das natürlich hat dann ja zur Folge, daß Sony immer die besten Chips für sich behält - zunächst. Sony aber stellt ja nur Kompaktkameras her - soll heißen sowas, wofür man, wenn man mit solch einer digitalen Kamera in die 80er Jahre zurückreisen würde und sie mit den Worten "Guck mal, diese Kamera kann fast genauso viel wie Deine klobige Spiegelreflex" anpriese, ausgelacht würde. Über diesen "80er" Sachverhalt macht sich irgendwie niemand Gedanken - stattdessen teuer gleich gut? Aber egal!
Nach dem Fotoladeninhaber sollen auch Canon und Nikon Sonys Chips verbauen. Hat er damit recht? Ich bin verwirrt!!!
Nun aber die eigentliche Frage:
Ich habe einen Gossen Sixtino Belichtungsmesser, also wohl einen der allerersten Generation, der leider auch in einem solchen Zustand ist. Jetzt suche ich einen neuen Belichtungsmesser. Ich habe mich hier im Forum mal umgeschaut, aber erfolglos. Google hat mich zu einer Seite geleitet, die mir empfahl, mich im dreistelligen Bereich zu orientieren, weil alles andere Schrott sei. Aber wie das, wo doch eine einfache Film-SLR von Canon oder Nikon nur 150€ kosten, aber einen Belichtungsmesser eingebaut haben, der keine Wünsche offen läßt!? Zwar ist das natürlich der Preis für die Einsteigerkameras (oder muß ich sagen für die ehemaligen?), deren Belis aber werden wohl kaum durch Meßfehler glänzen, was sie ja müßten, weil sie ja zwangslaüfig super billig sein müssen! Was also macht einen externen Beli so immens teuer? Das Gehäuse ja wohl kaum - momentan ist das der einzig ersichtliche Unterschied für mich ;).
Was nutzt Ihr denn und was könnt Ihr empfehlen? Ich suche nach einem, der auch noch in den Bereichen Werte ermittlet, die zumindest mit einem 3200 ASA Film noch ein bequemes Arbeiten ermöglichen ;). Das nur als Beispiel.
Schöne Grüße
Jan
ps: daß ich in dem 80er-Vergleich und generell nur auf SLRs eingehe und Meßsucherkameras auslasse (wie ja zB auch die Epson RD-1, um mich mit evtl. Digitalfreunden wieder gut zu stellen ;) )bitte ich zu entschuldigen. Ich hatte leider erst zweimal eine in der Hand. Aber die eine war geil! Naja, war ne Leica M :D