Abgeschickt von Winfried am 21 Juni, 2006 um 19:10:21
Antwort auf: welcher Diaprojektor ist gut von Mike am 21 Juni, 2006 um 14:19:00:
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: Hallo!
: möchte mir demnächst einen Kleinbild Diaprojektor besorgen, also einen DDR Projektor (soll nich so teuer sein),
Da brauchst du nicht zu DDR-Fabrikaten zu greifen. Gebrauchte Diaprojektoren bekommst du mit der großen Schaufel nachgeworfen. Wenn Kindermann oder Leitz draufsteht, sind sie etwas teurer. Die anderen Fabrikate, auch die No-Name und Versandhausdinger, tun sich qualitätsmäßig gegenseitig wenig. Erwarte aber nicht zu viel von den Projektionsobjektiven - superscharfe Leinwandbilder wirst du nur mit teuren Leitz-Objektiven bekommen, die anderen sind meist mäßig (inkl. den einfachsten von Leitz).
: Kann man bei dem 150 AFT auch Filmstreifen einlegen? (falls nein, bei welchem geht das?)
Geht bei keinem Magazinprojektor, nur bei Projektoren mit Einzelbildschieber, wenn die entsprechenden Teile dabei sind. Aber Einzelbildschieber willst du dir nicht wirklich antun.
: Wie ist das eigentlich mit den Diarahmen, waren die DDR Rahmen anders als heutige?
Weiß ich nicht, aber zumindest die im Westen verfügbaren Rahmen werden von praktisch allen Projektoren gefressen. Außer CS-Rahmen, da brauchts spezielle Magazine (und glaub ich auch Projektoren). Ich hab eine Reihe Fertig-Dias aus der UdSSR (ca. 1990), die laufen auch problemlos (auch wenn von der Farbe mittlerweile fast nur noch braun übriggeblieben ist).
> Und kann man so einen Rahmen wieder zerstörungsfrei öffnen, wenn er einmal zu ist?
Bei den mir bekannten West-Klapprähmchen geht das.
: Muß immer eine (oder zwei?) Glasscheibe in einem Rahmen sein?
Das ist eine Glaubensfrage, seitdem es Dias gibt. Eine Glasscheibe vereint die Nachteile des glaslosen mit dem des verglasten Dias. Ich selber rahme glaslos - weils einfacher ist. Dann solltest du aber möglichst einen Autofocus-Projektor anschaffen, der das 'Ploppen' des Dias nach ein paar Sekunden Projektion automatisch ausgleicht.
: Irgendwann hab ich mal Wechselobjektive für Diaprojektoren gesehen. Weiss jemand, für welchen Projektor es diese gab?
Nur für einige wenige, soweit ich weiß für Leitz- und Kodak-Projektoren. Bei den meisten anderen lassen sich die Objektive nicht wechseln, bzw. es gab schlicht keine Wechselobjektive. Manchmal kann man andere Objektive durch Umwickeln usw. halbwegs passend machen.
: Waren die Lampen standardisiert? Also falls sie mal kaputt geht, bekommt man die heute noch?
Zumindest die Niedervolt (24V) Halogenlampen der West-Projektoren sind problemlos erhältlich. Bei Hochvolt-Lampen (d.h. solchen,die ohne Trafo mit 220/230V laufen) siehts manchmal schwieriger aus.
Achte darauf, daß der Projektor
a) möglichst separat schaltbaren Lüfter hat - das Abkühlen wird erheblich verkürzt, wenn man bei ausgeschalteter Lampe den Lüfter nachlaufen lassen kann
b) möglichst eine Lampensparschaltung dran ist - vermindert die Helligkeit etwas und verlängert die Lampenlebensdauer erheblich
c) der Projektor entweder schon für 230V gedacht ist, oder von 220V auf 240V umschaltbar ist - die Netzspannung wurde vor etlichen Jahren von 220 auf 230V erhöht, und Projektorlampen reagieren mit stark verkürzter Lebensdauer auf erhöhte Spannung. Wenn er auf 240V umstellbar ist, mach das besser gleich - etwas geringe Helligkeit, aber erheblich längere Lampenlebensdauer
d) den Projektor,solange die Lampe noch merkbar warm ist, NICHT bewegen!!