Re: Helios 44-2-2/58mm


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Abgeschickt von Dieter am 02 Mai, 2004 um 09:26:27:

Antwort auf: Re: Helios 44-2-2/58mm von peter müller am 01 Mai, 2004 um 19:31:59:

: Hallo,

: Das sogenannte "BOKHE" des Helios ist deshalb durchaus mit dem Jupiter 9 vergleichbar.

Das ist doch schon mal was! Ich finde es sehr schön vom 9'er her, kenne Bilder aber nur aus dem Netz, gescannt.

: Teilweise wurde die Einschichtenvergütung nicht mehr mit dem russischen "P" angegeben, aber auch teilweise keine Angabe der Mehrschichtenvergütung.

Danke, wieder etwas gelernt, ich bin kein Fachmann russischer Optiken und somit für solche Tipps dankbar.

: Die Haptik der russischen Objektive ist unübertroffen, und deshalb 100% pro Übereinstimmung.

Ja, ist auch meine Erfahrung, wenn auch bisher nur bei dem Helios.

:Als Tip für die Zukunft würde ich dir raten nicht die vollständige Objektiv-Nr. anzugeben, sondern z.B. 7912XXX.Falls sich nämlich über das Netz herausstellt, daß das Objektiv gestohlen wurde, oder überhaupt nicht dem Eigentümer gehört, der es über e-Bay o.a. anbietet, ist man der Dumme. Der Gesetzgeber sagt:
: "daß an unrechtmäßig erworbenen Eigentum keine Eigentumsansprüche geltend gemacht werden können", das heißt, das Objektiv muß ohne Entschädigung herausgegeben werden.

Ich danke dir für diesen Hinweis, diese Optik befindet sich schon seit sehr langer Zeit in meinem Besitz, der "Verkäufer" ist ein Freund von mir, der hat es von seinem verstorbenen Großvater -zusammen mit einer Zenith "Olympia" geerbt und an mich verkauft, er selber ist überhaupt kein Fotomensch.

Leider hat die Zenith sehr schnell den Geist aufgegeben, genauer gesagt beim ersten Film (Filmriss und gleichzeitig ließ sich der Spannhebel nicht mehr betätigen, ich habe sie entnervt an einen Bastler versteigert).

Ich habe jetzt einen Revue SD-1 Body günstig bekommen (von dem selben Freund dort oben, der jetzt gar keine Kamera mehr hat) und somit teste ich die Helios-Optik jetzt zum erstten mal - sowieso: Alles rein mechanisch und selten so eine helles Sucherbild an einer Kameras gehabt, dagegen sind die Minolta und die Pentax reinstes "Dunkelland" (Minolta x-500 und Pentax Super-A).

Jetzt habe ich noch ein 35mm Revuenon Objektiv mit Lichtstärke 2,8 und eine Pentacon 1.8:50mm, ein Pentacon 2,8:135mm, sowie ein Revuenon 1.7:55mm, dazu bekommen, leider ist bei der letzteren Optik, diesem schönen und schwerem Teil, wohl etwas verharzt, bzw. kann ich nur sehr schwergängig scharfstellen.

Aber die Verabeitung - solide und schwer. Ich versuche mir soeben eine kleine M-42 Ausrüstung zusammenzustellen, ich weiß zwar auch, dass das da oben eher Low-Budget Optiken sind, aber da ich nur Kleinbild mache reicht mir das völlig, ich gehe auch selten auf Vergrößerungen von mehr als 30xnochwas Zentimeter hinnaus.

Für die Pentax habe ich außerdem noch ein Chinon 1.4:50mm, die Abbildungsleistung ist überraschend gut im Vergleich zum Pentax 1.7:50mm, da muss man wirklich schon penibel suchen, ich sehe keinen Unterschied.
Ich schweife ab ;))

Ich werde aber Dank deinem Hinweis, Peter, dem Betreiber des Forums trotzdem eine e-Mail schicken, man weiß ja nie, was für Schwachmaaten im Netz unterwegs sind um einen Knüppel in den Weg zu legen.

: Aber mal unabhängig davon haben Fotofachzeitschriften dem Helios immer gute Abbildungseigenschaften attestiert, während bei der Kameratechnik bemängelt wurde auf dem Stand der sechziger Jahre stehengeblieben zu sein.

DAS liest man doch gern!

:)

Viele Grüße
Dieter

: Viele Grüße
: peter müller




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