Re: chromogene SW-Filme Entwicklung wie Farbfilm?


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Abgeschickt von Winfried am 11 Februar, 2003 um 08:26:36

Antwort auf: Re: chromogene SW-Filme Entwicklung wie Farbfilm? von Michael am 11 Februar, 2003 um 02:37:02:


: Zum Entwickeln der Filme habe ich schon relativ viel gelesen und es scheint jetzt auch nicht so schwer zu sein wenn man erst einmal ein wenig übt.

: Aber wie sieht es mit dem Vergrößern aus?
: Bekommt man da als Laie auch ordentliche Ergebnisse oder sollte man den entwickelten Film dann zum Fotogeschäft bringen?

Du wirst wohl kaum noch ein Labor finden, das S/W-Vergrößerungen von Hand anfertigt. Die Zeiten des Hinterzimmerlabors im Fotolädchen sind (fast) endgültig vorbei, es gibt noch einige wenige, aber die sind dann auch wohl entsprechend teurer. Ich hab einmal S/W-Vergrößerungen im Großlabor machen lassen und das Ergebnis war einfach Schrott.

Wenn Du das Filmentwickeln hinbekommst, wirst Du beim Vergrößern auch keine großen Probleme haben. Das spielt sich ja nicht im Dunkeln bzw. in der Dose ab, so daß Du alles direkt kontrollieren kannst. Ob eine Vergrößerung scharf eingestellt war oder nicht und ob sie richtig belichtet ist und den richtigen Kontrast hat, siehst Du schon nach wenigen Minuten im Entwicklerbad. Das einzige Problem ist, daß die ganze Ausrüstung mehr Platz braucht.

Klar wird zu Anfang einiges Fotopapier in die Tonne wandern, aber mit etwas Übung bekommt man das alles in den Griff. Ein Laborbelichtungsmesser kann bestimmt nicht schaden, man muß ihn auch auf die Papiersorte abstimmen (daher möglichst immer mit dem gleichen Hersteller arbeiten), aber dann klappts ganz gut.

Welcher Film? Ich hab vor langer Zeit hauptsächlich mit Ilford FP4 und HP5 geknipst und war ganz zufrieden. Für 6x9-Rollfilmkameras benutze ich z.Zt. Ilford Delta400 und HP5+.



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