Re: wei�er Stift


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Abgeschickt von Franz S. Borgerding am 24 Juli, 2007 um 00:59:42

Antwort auf: wei�er Stift von Mike am 23 Juli, 2007 um 20:42:35:

Hallo Mike,

bist Du bereit, mit einer klassischen Tuschefeder schreiben zu lernen? Und das unter der Lupe und extrem vorsichtig? Und in Spiegelschrift?

Dann ist das nämlich überhaupt kein Problem. Du kaufst Dir die schmalste Feder Deiner Wahl im Fachhandel und suchst in der Resterampe (eBay, quoka, Sperrmüll und wie die alle heißen) nach "Tetenal, Photo-Tinte weiß".

Damit geht das, Können vorausgesetzt, bis zu einer Linienbreite von 0,1 Zehntel. Unter der Lupe, sonst sind zehn Hundertstel schnell zu breit verzittert. In den schmalen Federn steckt vorn im Röhrchen ein Draht und nur damit schreibt man so klein. Unnötig zu erwähnen, daß man die Feder danach nicht mehr putzen kann. Da bricht bei den Titandioxid-Partikeln aus der Tetenal-Tinte zwangsläufig der Draht ab.

In einen üblichen Rapidograph gefüllt taugt das Zeug bis 0,1mm (also ein Zehntel) auch und sorgt dort auf meinen MF/GF-Negativen spiegelschriftlich geschrieben (oben auf dem Träger hält es nicht) für eine Signatur.

Fachläden für Architekturbedarf könnten evtl. noch weiter helfen. Aber das war alles, was ich weiß und wie ich es selber mache.

Beste Grüße,
Franz



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