Re: Entwicklung NP22 ORWO


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Abgeschickt von peter müller am 04 April, 2005 um 18:06:56

Antwort auf: Re: Entwicklung NP22 ORWO von Winfried am 04 April, 2005 um 11:17:55:

: Am besten wohl mit R09 oder A49 von Calbe Chemie, das ist die Nachfolgefirma von Orwo (soweit es Chemie betrifft). Diese beiden Entwickler gab es auch schon zu DDR-Zeiten und wurden für diese Filme verwendet.

: R09 ist weitgehend gleich mit Agfa Rodinal, mir ist aber nicht bekannt, ob es von Entwicklungszeiten usw. voll kompatibel ist.

Hallo,
jawohl ! AGFA-Wolfen R09 und AGFA Rodinal aus Leverkusen sind identisch.
Lediglich das Verdünnungsverhältnis wird bei AGFA -West mit 1:25 und 1:50 angeben, während bei AGFA -Ost RO9 nur 1:40 auf der Flasche steht aber ohne weiteres analog verdünnt werden kann.
Ansonsten hält man sich an die Entwicklungszeiten je nach Verdünnungsgrad.

Im VEB Fotokinoverlag wird für den ORWO Pan 22
der A 49 Entwickler empfohlen bei 20 Grad 9-11 Minuten.
Desweiteren wird eine Vorwässerung von 1 Minute ebenfalls mit 20 Grad empfohlen.

Für den AGFA Wolfen/Orwo 09 Entwickler wird angemerkt:
"Sehr gute Ergebnisse konnte ich auch mit dem R09 Entwickler, Verdünnung 1:100, bei einer entwicklungszeitvon 30 Minuten in der dose erzielen. Es entstanden sehr ausgeglichene Negative, die aber teilweise beim Vergrößerern hartes Papier verlangten. Das ist aber kein -Fehler. Im Gegenteil gilt die alte formel:
weiches Negativ plus hartes Papier= höchste Brillanz."

Quelle:

Edelmann: Schwarzweißfilm in der Kamera,S. 35, VEB Fotokinoverlag Lepzig

Viel Erfolg
peter müller



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