Re: Rolleiflex C mit 2,8 Xenotar


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Abgeschickt von Winfried am 02 November, 2004 um 10:23:19:

Antwort auf: Re: Rolleiflex C mit 2,8 Xenotar von peter müller am 28 Oktober, 2004 um 21:58:20:

: Einer Neuvergütung sollte deshalb nichts im Wege stehen.

Soweit ACK. Allerdings kann die Farbabstimmung des Objektivs darunter leiden, da die Reflektionseigenschaften der Vergütungsschicht(en) auch zur Feinabstimmung der Farbwiedergabe benutzt werden.

: Lediglich verkittete Linsen sind nicht nachträglich zu vergüten, weil das Vakuum die Kittschicht zertrümmert.

Das Problem ist weniger das Vakuum als die beim Neuvergüten auftretenden recht hohen Temperaturen. Neben Aufweichen der Kittschicht können diese auch zu Sprüngen in den Linsen führen, wenn sich die beiden Glassorten unterschiedlich ausdehnen.

Allerdings wird man ein Objektiv nie wieder so staubfrei zusammenbekommen, wie es mal war, dazu braucht es schon eine Reinraumkammer. Neuvergüten sollte man sich schon überlegen, da leichte Vergütungsschäden auf der Frontlinse kaum auf den Bildern bemerkbar sind. Wenn die Vergütung verkratzt ist (Putzspuren), müßte man noch klären, ob die Kratzer schon ins Glas gehen, in diesem Fall nützt auch eine Neuvergütung nicht viel.


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