Abgeschickt von Kaschi am 26 Februar, 2004 um 09:16:50
Antwort auf: Re: Optiken für M42 von Winfried am 25 Februar, 2004 um 15:42:52:
: : Prakticar war die Objektivbezeichnung für Objektive mit Prakticabajonett.
: Kann sein, das B-Bajonett ist in meinen Ex-DDR-Fotobüchern noch nicht erwähnt. Ich hab da wohl auch was verwechselt, die Meyer-Objektive wurden wohl nur mit Pentacon bezeichnet.
Ja, ab den späten 60igern, ich glaube ab 1969 oder erst 1970. Aber auch hier gab es eine Ausnahme. Das Domiplan 2,8/50 blieb immer Domiplan.
: : Es gibt aber auch ein paar verkannte Sahnestücke, wie das Lydith 3,5/30 oder das Pentacon (Orestor) 2,8/100 und 4/200.
: Auch das dreilinsige Trioplan (als 2,9/50, 3,5/75 und 4,5/105 an div. Vor- und Nachkriegs-Klappkameras zu finden) ist nicht schlecht und reicht mit seiner Leistung an manchen 4-Linser ran. Jedenfalls ist es besser als mancher westdeutsche Dreilinser-Scherben, besonders das Zeiss-Triotar ist recht übel.
Naja bei dem Riesenformat kommt es nicht so darauf an, ein Tessar in der Klappkamera ist aber immer besser. Bei Kleinbild gibt es deutlich bessere und natürlich teuere.
: Es gab auch ein 3,5/135er Trioplan für M42, allerdings AFAIK nur ohne Springblende. Könnte mir vorstellen, daß es da auch nicht schlecht ist.
Nein, in M42 gab es nur das Trioplan 2,8/100. Eine nette Porträtlinse für Leute de nicht unbedingt auf Brillanz und Schärfe stehen. Ob es die 2,9 bzw 2,8/50 in M42 gegeben hat, weiß ich nicht. Bewußt unter gekommen ist mir keines. Für ältere KB-Kameraanschlüsse (Exakta) gab es dann auch noch ein Trioplan 4,5/12 cm und irgendwas mit 15cm. Und natürlich die diversen Trioplanbauten für kleinere und größere Filmformate.
Gruß
Thomas