Re: Fotolabors für Rollfilme 6x6


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Abgeschickt von Winfried am 24 September, 2003 um 09:48:44

Antwort auf: Fotolabors für Rollfilme 6x6 von Uli Wachter am 24 September, 2003 um 09:22:03:

: Hallo , Forum
: Ich würde gerne ( zB. über eine gebrauchte Pentacon six)
: in die Mittelformatfotographie einsteigen.
: Jetzt hat mir mein Fotohändler vor Ort dringend abgeraten: die Rollfilme würde kaum noch jemand entwickeln ( vor allem er nicht ),

Naja, der Fotohändler selbst wird wohl kaum noch irgendwelche Filme entwickeln - das machen mittlerweile ALLE über Großlabors. Und die entwickeln sehr wohl 6x6-Dia-Filme (Format 120), jedenfalls das Labor, das für Saturn-Frankfurt arbeitet. Auch bei anderen Geschäften (Kamera in Ffm/Wiesbaden und einem Schnelllabor in der Innenstadt) wird es gemacht. Ich glaube kaum, daß es bei Farbnegativ-Filmen anders sein wird.

Problem können allerdings quadratische Vergrößerungen werden, da wird wohl meist der Preis für das nächstgrößere Rechteck-Format berechnet (z.B. 13x13 wird als 13x18 berechnet). Ich mache im Mittelformat (6x4.5, 6x6 und 6x9) nur Dias bzw. S/W.

S/W-Filme würd ich sowieso NUR selbst entwickeln. Bei Farbfilmen gibt es Standard-Entwicklungsverfahren, die die hiesigen Großlabore meist gut im Griff haben (auch Billiganbieter schicken ihre Filme oft zu Kodak-Labors). Bei S/W kann man das Ergebnis weitgehend über die Entwicklung beeinflussen, und man weiß nie, welche Suppe im Großlabor genommen wird - teilweise grenzen die Ergebnisse an Sachbeschädigung (eigene Erfahrung).

S/W-Filmentwicklung ist nicht sehr aufwendig, man braucht nur eine Entwicklerdose und 2 bis 3 Chemikalien, das ganze dauert (ohne Wässern und Trocknen) ca. 15 min pro Film.


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