Abgeschickt von Winfried am 14 Juli, 2003 um 21:50:10
Antwort auf: Re: UV-durchlässige MF-Optik (Cyanotyp-Vergrößerer-Bau) von Bener am 14 Juli, 2003 um 01:56:28:
: Schnief!!
: Aber so leicht gebe ich nicht auf. Ich habe schon so viel Planung in den Vergrößerer gesteckt. Kan doch nicht sein, daß das alles an der Optik scheitert!!
Es schadet nie, sich VOR solchen Projekten über die physikalischen Grundlagen zu informieren.
Selbst wenn es Dir gelänge, eine UV-geeignete Optik aufzutreiben, wirst Du dann das Problem das Scharfstellens des Vergrößerers haben. Das kannst Du ja nur mit sichtbarem Licht machen, und die Korrektur des Objektives und seine Brennweite wird im UV-Bereich mit Sicherheit sein als im sichtbaren.
Jedenfalls ist das mit einer Optik aus optischem Glas nicht zu machen, egal ob alt oder neu (auch alte Objektive wurden aus Glassorten hergestellt, die teilweise heute noch verwendet werden und sich in den UV-Eigenschaften nicht nennenswert von modernen Glassorten unterscheiden).
Rein theoretisch käme vielleicht eine Spiegeloptik in Betracht, da ist aber das Problem, daß fast alle Spiegeloptik-Systeme Objekt (d.h. hier das Negativ) und Bild (d.h. projiziertes Bild auf dem Cyano-Papier) auf derselbem Seite vom Spiegel liegen und daher die Abschirmung der Lichtquelle schwierig wenn nicht unmöglich wird.