Abgeschickt von Franz S. Borgerding am 29 Dezember, 2002 um 22:50:50
Antwort auf: der Beitrag von Franz S. Borgerding von Knöpfchen am 27 Dezember, 2002 um 13:51:24:
Hallo Knöpfchen,
: Jedoch galt meine Kritik den
: Kiev88´s bzw. den Salyut-c´s
: und NICHT den Kiev 60 modellen !
das mag ja sein. Warum schreibst Du dann aber eine
so allgemeine Verunglimpfung wie in Deinem Ur-
sprungsposting? Hier nochmal:
> Eine Kiev zu kaufen heißt am falschen Ende zu
> sparen . auch wenn sie aus Rußland kommt und ein
> tolles design hat, eine Kiev ist eben nicht
> „ primitiv aber zuverlässig „ sondern einfach
> nur eine Ansammlung von technischen
> Ungewissheiten und Fragwürdigkeiten . ein
> „Profigerät“ ist sie jedenfalls nicht !
> Eine einfache Box taugt wohl wesentlich mehr ,
> denn da weis man was man hat !
Wesentlich besser wäre es, solche Beiträge in Zu-
kunft derart zu verfassen, daß dem Leser deutlich
wird, worum es geht. Nämlich um *Deinen* Einzel-
fall mit einem bestimmten Kameramodell.
Aber nicht um alles, auf dem "Kiev" drauf steht.
: aber gerade der Rucksack-Photograph sollte sich
: vielleicht überlegen, ob er als Lohn für seine
: Anstrengungen eine defekte kamera mit
: zerschossenem Film = Kiev88
: oder
: überlappende Bilder = (eventuell) Kiev60
: mit nach Hause bringen will oder nicht .
Erstens sind mir meine Bilder nicht so heilig,
daß ich Suizid begehe, wenn mal etwas nichts wird,
zweitens repariere ich die Kamera, wenn sie nicht
tut. Drittens kenne ich *keinen*, der mit einer
richtig justierten Kiev-60 noch Überlappungen hin-
bekäme.
: Ich kann nur meinen persönlichen Erfahrungsbericht abgeben . mehr nicht .
Ich auch. Aber vielleicht deutlicher als solcher
erkennbar.
: Für andere etwa eine Kaufentscheidungen treffen,
: das kann und will ich NICHT .
Ich auch nicht. Aber für klamme Geldbeutel ist
eine russische MF (ggf. inkl. Reparatur) immer
noch eine höchst brauchbare (und dank CZJ-Linsen
auch gute) Alternative zu "keine Hasselblad be-
sitzen".
Und für nicht klamme Geldbeutel ist eine Kiev (im
Gegensatz zur Habla) ein höchst simpel zu repa-
rierendes oder ersetzendes Verbrauchsobjekt. Wenn
mir die ins Gebirge fliegt, dann buche ich das
unter "in tausend Jahren ist's Ötzis Spielzeug"
ab und heule nicht zehn Wochen lang rum.
Beste Grüße,
Franz